2011
Jung, frisch und unverbraucht, heisst es in meinem Infoblatt um die EP des Schweizer Trios Glaskaros. Ja, man hört in den fünf Songs wirklich ein lockeres Alternative-Rocken der Zürcher. Schon beim ersten Track legen die Jungs los wie die Feuerwehr, und der Refrain von "Remedy" ist wirklich cool. Leider wird es danach ein wenig ruhiger, aber nichts desto Trotz legen Glaskaros leichtere Alternative Rock-Kost vor, bei der man sich einfach nur berieseln lassen kann und sicherlich nicht zu viel herumstudieren muss. Das ist der grosse Pluspunkt der Platte: die unbekümmerliche Attitüde der Songs. Gefällt mir gut!
Daniel J.
GLASKAROS
„Remedy“ / 5 Tracks
www.glaskaros.com
GLASKAROS stammen aus Zürich und legen uns hier eine 5-Track-Scheibe vor, die es wahrlich in sich hat. Bereits der Opener („Remedy“) krallt sich mit seinem unwiderstehlichen Refrain im Hirn fest. Geile Stimme, unbekümmerter, moderner Indie-Rock und ein Songwriting wo man gleich merkt: Die Jungs haben was drauf! Für mich einer der stärksten Rock-Tracks des Jahres 2011 – ohne Witz! Das folgende „Ghost“ kann den „Wow-Effekt“ des Openers nicht ganz halten, weiss aber immer noch auf ganzer Linie zu überzeugen. „U-Turn“ guckt fast schon entspannt um die Ecke, während man danach mit „Waves and Lights“ nochmals einen Brecher im Stile des Openers („Remedy“) raushaut. Als Rausschmeisser gibt’s dann das relaxte „Wise Man“ – netter, wenn auch nicht weltbewegender Track. Tja, GLASKAROS sind für mich eine DER Entdeckungen des Jahres. Wenn die Jungs es richtig anstellen, könnten die durchaus irgendwann gross werden. Zu wünschen wäre es ihnen. Leider nur 5 Songs, doch die sind mir begeisterte 9 Punkte wert! Die können was – definitiv! (Ralph)
Glaskaros ist ein Trio aus Zürich und veröffentlicht mit den fünf Tracks starken Remedy ihr Debüt. Die Band spielt eine Art Alternative/Indie Rock und ihre Songs machen Lust auf mehr.
Neben dem guten Gesang, bei dem man denkt, das kennt man doch irgendwo her, ist auch das Songwriting positiv zu erwähnen. Die Lieder verfügen über einen hohen Widererkennungsfaktor. Dabei wird die Band nie sehr laut oder der Sound aggressiv, sondern bewegt sich auf einem angenehmen Niveau.
Diese EP gefällt und überzeugt auf ganzer Linie und jedem der auf guten Alternative Rock steht empfehle ich wärmstens mal reinzuhören.
Keith
roz. "Remedy" heisst das erste Lebenszeichen der Glaskaros. Das Trio aus Zürich überzeugt mit jugendlicher Unbekümmertheit und zielbewussten Songs. Zwar sind nur fünf davon auf der EP "Remedy" zu hören. Dennoch sind die Glaskaros alles andere als klein kariert. Ihr Alternative-Rock ist ereignisreich zusammengesetzt. Die Songs sind schachbrettartig aufgebaut, clever und dem Hörer immer einen Schritt voraus. Der Sound wird mit zahlreichen Effekten angereichert, was z.B. bei "Ghost" an Muse erinnert. Im Weiteren fällt die heisere Stimme von Pascal Hitz auf, die ein bisschen an Kurt Cobain denken lässt. Sein Gesang umfasst aber auch leisere Töne. Eine glasklare Sache: Wir wollen mehr davon!
GLASKAROS – REMEDY
24.4.2011/Text: Sandy
Zum Glück findet man im schlauen englischen Wörterbuch keine Übersetzung des Bandnamens Glaskaros. Das ist gut so. Die drei Jungs aus Zürich einfach so übersetzt in ein Schema zu drücken, wäre nämlich zu schade. Fünf Kostproben ihres Schaffens geben uns die Alternativ-Rocker auf ihrem Erstling „Remedy“ zum Besten. Unglaublich, was für Nuancen in den paar Stücken zu finden sind. Ihre Musik lebt von einem spannenden Song-Aufbau, der meistens beim Refrain so richtig explodiert. Jedes einzelne Instrument, sei es Gitarre, Bass oder Drum steht irgendwann ganz für sich im Mittelpunkt und berührt mit gekonnten Soli. Und damit es nicht zu langweilig wird, wird auch mit Effekten aufgefüllt, ohne dass es eingesetzt wirkt. Kein Stück ist gleich, wie das andere – mal abgehackt, mal melodiös, oder aufbrausend bis beruhigend kommen sie daher. Auffallend ist die Stimme von Pascal Hitz. Gekonnt zieht er seine Aussagen stimmlich in die Länge und betont, was wichtig ist, auch mal schreiend. Wieso ihr Sound so geworden ist, verraten die Zürcher im letzten Song: „Life is what you make of it“. Das Wort Leben kann man problemlos auch mit Musik ersetzen.
Music Lounge.ch April 2011
(German)
"Remedy" Glaskaros
Wieder eine Junge Band, die sichdadurch hervortut was und vor allem wie sie es macht. Mit ihrem Erstling "Remedy" präsentiert uns das Zürcher Trio eine CD die unglaublich reif und präzis daherkommt. Das Schöne ist, "reif und präzis" heisst in diesem Fall nicht gleich "abgeschliffen und langweilig", nein ganz im Gegenteil. Jeder dieser 5 Songs auf dieser EP hat es in sich, eigenwillige Wendungen mit viel Liebe zum Detail und der eine oder andere Zuhörer wird bei der Stimme des Sänger denken,.."die kenne ich irgendwie".
Das mag daran liegen dass im speziellen beim Titelsong "Remedy" eine gewisse Ähnlichkeiten mit der Stimmart von Kurt Cobain (Nirvana) nicht vom Tisch zu fegen ist. Sound mässig bringen die Jungs mit dieser Scheibe aber sowas von frischen Wind in die Indie Rock-Szene, dass wir davon überzeugt sind von Glaskaros noch so manches in der Schweizer Musikszene zu hören.
http://www.music-lounge.ch/cdtip.html
Rockstar Magazin April 2011 (German)
GLASKAROS
Wir tanzen im Viereck
Aus: Zürich
Seit: Winter 2010
Als der Langstrassen-Metal-Schuppen Alte Metzg wegen Umbau schliessen musste, spielten
laskaros zum Abschied leise Servus. Für die
Band war es jedoch erst der Anfang und der hört sich
dank treibenden Alternative-Rock-Tanzfloor-Wegweisern
wie Remedy" schon mal sehr viel versprechend an.
Und jetzt bitte nur noch alle den Bandnamen richtig
aussprechen, nämlich englisch. (rec)
Quadratisch, backfrisch, gut.
glaskaros.com
EP Remedy" (kein Label) erhältlich
Live am 16.4. im Kulturmarkt (Zürich)
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2011
BRITPOP À LA ZURICHOISE
POP-ROCK
Qui aurait cru que la britpop puisse être un moyen de briser le Röstigraben? Les trois Zurichois de Glaskaros tentent en tout cas le coup en débarquant en Suisse romande avec Remedy, une première tentative qui prend la forme d'un maxi aux chansons efficaces et abouties. Cinq titres qui doivent beaucoup à la musique britanique. A l'image d'un titre éponyme, aux ondulations proches des Irlandais de U2 période The Unforgetable Fire, surfant sur la voix somber du chanteur Pascal Hitz, aussi rêche que celle du Galois Kelly Jones, leader de Stereophonics. Des refrains entêtants et de bonnes références, la formule marche à merveille. NM
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